Im Oktober 2016 wurde in einem Alternativkino in Genf ein Dokumentarfilm über den illegalen Handel mit Rohingya Flüchtlingen gezeigt. Im Film wurde klar aufgezeigt, auf welch brutale und menschenverachtende Art die Notlage der Rohingya Familien in Myanmar (ehemaliges Burma) von verschiedenen Akteuren ausgenutzt wird. Die Kritik richtete sich eindeutig gegen die burmesische Regierung, welche für die ausweglose Situation der Rohingya verantwortlich gemacht wird.

Durch die unfassbaren Schilderungen der Opfer und die Handymitschnitte von Gewaltszenen fiel es den Zuschauern nicht leicht, Augen und Ohren offen zu halten. Es war ein Film, der durch Mark und Knochen ging. Dennoch waren die meisten Anwesenden am Ende der Vorstellung der Meinung, dass das Aufzeigen der Realität in unserer Gesellschaft oftmals der einzige Weg ist, um auf eine Problematik aufmerksam zu machen.

Im Anschluss an die Filmvorführung hatten die Zuschauer die Gelegenheit, Fragen direkt an die Regisseurin – eine Aktivistin, die bereits seit elf Jahren mit den Rohingya zusammenarbeitet und in diesem Bereich investigiert, zu richten. Es entstand eine rege Diskussion über politische Zusammenhänge, die Macht der Medien und Lösungsansätze. “Persistent and consistent pressure”, diese Worte fielen immer wieder. Hartnäckigkeit und Kontinuität: etwas das es braucht, um die Situation der Rohingya zu verbessern.

Ein voller Saal. Ein gelungener Anlass. Danke an alle, die gekommen sind.

Spenden an:

AZADI Rohingya Support Association
3932 Visperterminen
Schweiz

CH63 8055 3000 0087 8808 6
Raiffeisenbank Region Visp Genossenschaft Bahnhofstrasse 10
3930 Visp

SWIFT-BIC: RAIFCH22553

Kontakt

© 2016 Azadi Association