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Spendenaktion

Finanzbericht Humanitäre Hilfe in Bangladesch

Migrant88 Liquidation

Finanzbericht zur humanitären Hilfeleistung für Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch

Mit etwas Verspätung findet ihr hier endlich den Finanzbericht zu Migrant 88’s humanitärer Hilfeleistung in Bangladesch, welche anfangs dieses Jahres stattfand. Dank der tatkräftigen Unterstützung von Azadi’s grosszügigen SpenderInnen konnte Azadi dieses Projekt mit insgesamt 18’000 Malaysischen Ringgit (ca. CHF 4’500 .-) unterstützen. Die untenstehende Tabelle zeigt euch im Detail auf, für was die Spendengelder eingesetzt wurden.

Detaillierte Informationen zum Projektverlauf der von Azadi unterstützen Hilfeleistungen findet ihr hier (der Bericht ist auf Englisch verfasst). Eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte findet ihr hier.

Ein herzliches Dankeschön an alle UnterstützerInnen!!

 

5. PHTC-Benefizabend: Mehr Bildung für Rohingya-Kinder

Im Walliser Bote und auf 1815.ch wurde gestern ein Artikel über den 5. Benefitzabend veröffentlicht, welchen der Party Hard Tea Club – kurz PHTC – am kommenden Samstag, 7. April 2018 ab 21.00 Uhr im Natischer Moshpit veranstaltet. Die Einnahmen des Benefitzabends kommen der Bildung von Rohingya-Kindern zugute, welche Azadi durch das Bildungsprojekt der Madrasha Al-Ain Schule in Subang/Kuala Lumpur unterstützt. Die PHTC-Mitglieder Pascal Minnig, Sascha Erpen, Nicolas Minnig, Andreas Kalbermatter und Jöel Anderegg sind überzeugt, dass das Flüchtlingsdasein vor allem Kinder mit besonderer Härte trifft, da es ihnen oftmals den Zugang zu Schulen vehement erschwert, wenn nicht sogar verunmöglicht. Aus diesem Grund haben sie sich entschlossen, die Einnahmen des diesjährigen fünften Benefizabends Azadi zukommen zu lassen.

Anstelle eines Eintritts wird ein Solipreis eingezogen. Auch alle Einnahmen der Shotbar werden an Azadi gespendet. Und für diejenigen Festbesucher, die lieber auf Shots verzichten, aber trotzdem spenden möchten, steht eine Kollekte bereit.

Die folgenden Bands werden am Samstag im Moshpit für gute Stimmung sorgen:

Kommt doch auf einen Sprung vorbei, es würde uns freuen!

AZADI Social Livestream

Trotz technischer Startschwierigkeiten konnten wir schlussendlich eine stabile Verbindung nach Kuala Lumpur aufbauen. Während einer Stunde hat uns Cecilia mit spannenden Beiträgen und interessanten Interviews von direktbetroffenen und engagierten Rohingyas versorgt. Zweck der Liveübertragung war, Spenden für Schulen zu generieren und bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Beitrags (02/11/2018 – 17:01:50) sind fast CHF 1000.– zusammengekommen! Mit diesem Geld kann vor Ort vieles bewirkt werden – deshalb ein grosses Dankeschön an euch liebe Spendende!

Die ganze Aktion läuft noch ein Weilchen weiter. Ihr könnt weiterhin über die «AZADI Social Livestream»-Seite [LINK] kleine (und auch grössere) Beiträge für alltägliche Ausgaben einer solchen Schule tätigen.

Grosser Dank auch dem LikeMag und Inhalt&Form – ohne euch wäre diese Aktion nicht möglich gewesen.

Hier gehts zum Video -> [LINK]

Zum Spende-Formular

Migrant88’s Projektbericht zur Humanitären Hilfeleistung in Bangladesch

Hier findet ihr Migrant88’s detaillierten Projektbericht zur Durchführung ihrer humanitären Hilfeleistung an Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch im Januar dieses Jahres. Der Bericht repräsentiert nicht Migrant88’s komplette Hilfsaktion, sondern bezieht sich explizit auf diejenigen Hilfeleistungen, welche Migrant88 mit Hilfe von Azadi’s Spendenbeitrag umgesetzt hat.

Die Fertigstellung des Finanzberichts verzögert sich um ein paar Wochen. Grund dafür ist die zurzeit noch fehlende Bewilligung seitens des Bengalischen Militärs, welche Migrant88 benötigt um eine der geplanten WASH*-Anlagen im Flüchtlingslager errichten zu können. Wir werden euch gerne weiter auf dem Laufenden halten.

Der Bericht ist auf Englisch verfasst. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte findet ihr hier. Für Informationen über die von Azadi veranstaltete Spendensammlung, welche zur Durchführung dieser humanitäre Hilfeleistung beitrug, klickt hier.

*Wasser, Sanierung und Hygiene

 

Migrant88’s Hilfeleistung an Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch

Im Folgenden erhält ihr einen Überblick über den erfolgreichen Verlauf der humanitären Hilfeleistung durch Migrant88 an die Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch. Informationen über die von Azadi veranstaltete Spendensammlung, welche zur Durchführung dieser humanitäre Hilfeleistung beitrug, findet ihr hier. Das malaysische und das bengalische Team von Migrant88 war vom 3. bis zum 7. Januar 2018 im Nayapara Flüchtlingslager, um die Hilfsgüter zu verteilen und die sanitären Einrichtungen zu installieren. Der Koordinationsperson von Azadi war es schlussendlich aus privaten Gründen nicht möglich an der Reise teilzunehmen. Zu einem späteren Zeitpunkt werden wir den durch Migrant88 verfassten Projekt- sowie Finanzbericht auf unserer Website hochladen.

Erneute Standortanalyse im Nayapara Flüchtlingslager

Vor etwa zwei Wochen führte Migrant88 eine erneute Situationsanalyse im Nayapara Flüchtlingslager durch. Hierzu befragte Migrant88 Bewohner und Bewohnerinnen, welche kürzlich in dem Lager angekommen sind, nach den für sie aktuell am dringendsten Notwendigkeiten. Videos hierzu könnt ihr auf der Facebook-Seite von Migrant88 anschauen: 12. Eine wiederholte Analyse der Bedürfnisse der Rohingya-Flüchtlinge ist wichtig, da sich diese oft sehr rasch verändern. Dies einerseits aufgrund der prekären Bedingungen, unter welchen die Flüchtlinge leben und anderseits aufgrund der unregelmässigen Hilfeleistungen durch humanitäre Organisationen vor Ort.

Sauberes Wasser, Toiletten und Duschen als dringendste Bedürfnisse

Laut den Aussagen der Rohingya sowie den Beobachtungen von Migrant88 befindet sich das Nayapara Camp zurzeit in einem sehr unhygienischen Zustand. Im Vergleich zu der enorm hohen Bevölkerungsdichte in dem Lager (im Durchschnitt hat eine Rohingya Familie bis zu acht Kinder), sind die Ressourcen sehr knapp. Hunderte von Familien müssen sich teilweise eine einzige Toilette teilen und private Duschen für Frauen existieren nicht. Oftmals müssen die Bewohner und Bewohnerinnen bis ans andere Ende des Lagers laufen, um aufs WC zu gehen. Dies scheint insbesondere für die Frauen und Kinder ein Problem zu sein, da der nächtliche Toilettengang bestimmte Gefahren mit sich bringt.

Funktionierende Abwassersysteme sind an vielen Orten nicht vorhanden oder so schlecht, dass die Toilettenabflüsse mit dem Wasser, welches die Menschen für den täglichen Gebrauch verwenden, zusammenfliessen. Während die Rohingya nur limitierten Zugang zu Wasser haben (während insgesamt sechs Stunden pro Tag), ist die Anzahl der Wasserstationen ebenfalls begrenzt. Aufgrund dieses Mangels an Hygiene verknüpft mit dem Fehlen von angemessenen Gesundheitseinrichtungen und Impfstationen steigt das Risiko tödlicher Erkrankungen wie Diphtherie, Cholera und Typhus. Dies sind alles Erkrankungen, welche durch die richtigen Massnahmen verhindert werden können.

Hilfeleistung durch Migrant88

Aufgrund der oben beschriebenen schwierigen hygienischen Bedingungen im Nayapara Camp, entschied sich Migrant88 den Fokus ihrer Hilfeleistung auf die Errichtung von sanitären Anlagen und die Installierung von Wasserstationen zu legen. Insgesamt baute Migrant88 sechs Toiletten (jeweils zwei an drei verschiedenen Standorten) sowie zwei private Duschanlagen für die Frauen. Die Toiletten wurden nachhaltig konzipiert, so dass nach der minimalen Lebensdauer von einem Jahr neue Klärgruben gebaut werden können, um die bestehenden Rohrleitungen umzuleiten. Aufgrund des teils sehr steinigen Untergrunds der Stellen, wo die Toiletten gebaut wurden, verzögerte sich die Konstruktion um einige Tage. Der strategische Bau  der Toiletten in der Nähe der Lebensräume der Lagerbewohner und -bewohnerinnen ermöglicht diesen nicht nur den einfachen Zugang zu sanitären Einrichtungen, sondern trägt auch zu deren Privatsphäre und Sicherheit bei.

Videos zum Bau der Toiletten findet ihr hier: 1, 2.

Neben den Toiletten und Duschanlagen, errichtete Migrant88 ebenfalls zwei 5,000 Liter Wassertanks. Der Zugang zu sauberem Wasser ist besonders wichtig zur Prävention vor tödlichen Epidemien wie Cholera und Typhus.

Da die Beschaffung von Holz und anderen brennbaren Materialien in den Lagern kostspielig und oft mit Schwierigkeiten verbunden ist, verteilte Migrant88 insgesamt 300 Säcke Holzkohle à je 20kg.

Ein Video zur Verteilung der Holzkohlesäcke findet ihr hier.

Aussicht

Das bengalische Team von Migrant88 wird in einem Monat zurück in das Flüchtlingslager gehen, um die Funktionalität der Einrichtungen zu kontrollieren und um zu evaluieren, ob eine sonstige Unterstützung notwendig ist.

Danke!!

Wir danken allen grosszügigen Spendern und Spenderinnen, welche dieses Projekt ermöglicht haben. Dank euerer Unterstützung konnte ein Beitrag zur lebenswichtigen Grundlage in einem der unzähligen Rohingya-Flüchtlingslagern in Bangladesch geleistet werden. Shukurya (‚Danke‘ auf Rohingya)!

Aktion Warmer Wein. Ein Voller Erfolg. Tausend Dank!

Die Aktion «Warme Wii ferd Rohingya» war ein voller Erfolg. Rund CHF 3’500.- konnten dank den zahlreichen BesucherInnen und der tatkräftigen Mithilfe von Freunden gesammelt werden. Der Ertrag dient 100% der Unterstützung der Rohingya in Malaysia und fliesst vollends in Azadis Projektarbeit ein. Wir bedanken uns herzlichst bei all jenen, die uns am 23. Dezember 2017 an Azadis Weihnachtsstand auf dem Visper Busbahnhof besucht haben! Ein grosses Dankeschön gilt auch der Laldner Band El Fuego, welche den Anlass musikalisch begleitete und für eine tolle Stimmung sorgte – und dies alles unentgeltlich! Weiter bedanken möchten wir uns von Herzen bei allen ehrenamtlichen HelferInnen, welche uns so fleissig unterstützt haben!

  

  

Rohingya – Über eine halbe Million Vertriebene seit Ende August 2017

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Die Hälfte der im burmesischen Rakhine-Staat lebenden Rohingya Bevölkerung hat seit Ende August ihre Heimatdörfer zwangsweise verlassen und im Nachbarland Bangladesch Zuflucht gesucht. Die über 600 000 Rohingya flohen aus Angst vor den brutalen Repressalien, mit welchen die Regierung Myanmars auf die von einigen Rohingya Militanten ausgeübte Anschlagsserie auf Sicherheitskräfte am 25. August 2017 reagiert. Die Flüchtlinge berichten von der Tötung von Zivilisten, von Vergewaltigungen, Folter, dem Einsatz von Landminen und der systematischen Zerstörung ihrer Dörfer im Rakhine-Staat.

Während die Vereinten Nationen (UNO) die Rohingya bereits seit längerem als eine der am meisten verfolgten Minderheiten weltweit bezeichnet, gilt die aktuelle Vertreibung der Rohingya als die grösste Flüchtlingskrise der vergangenen Jahre. Laut Schätzungen der UNO warten täglich weiterhin tausende Rohingya darauf den Naaf Fluss zu überqueren, welcher die Menschen im Norden vom Rakhine-Staat in Myanmar vom Nachbarland Bangladesch trennt.

Prekäre Situation in den Flüchtlingslagern in Bangladesch

Durch die Öffnung der Grenzen und die Leistung von Nothilfe für die geflüchteten Rohingya hat die bengalische Regierung und Bevölkerung bemerkenswerte Grosszügigkeit und Menschlichkeit gezeigt. Der Hilfsbedarf der geflüchteten Menschen wächst jedoch schneller als die Regierung Bangladeschs zusammen mit den UN-Organisationen sowie nationaler und internationaler Partnerorganisationen ihre Kapazitäten ausbauen können. Die Zustände in den überfüllten Flüchtlingslagern in Bangladesch sind prekär und das Risiko für den Ausbruch von Krankheiten hoch. Durch den ständigen Zustrom von neuen Flüchtlingen und den baldigen Wintereinbruch wird eine weitere Verschärfung der Situation befürchtet.

Mangelnde Gelder

Trotz dem immensen Ausmass der Krise scheint die Mobilisierung der humanitären Hilfe für die Rohingya schwierig zu sein. Gründe dafür sind laut dem Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) insbesondere Desinteresse und Machtpolitik. An der kürzlich in Genf abgehaltenen Geberkonferenz der UNO sind drei Viertel der benötigten 430 Millionen Dollar zusammengekommen. Diese Spendezusagen der Regierungsvertreter sind jedoch nicht selten leere Versprechen. Viele Länder halten ihre Versprechen oftmals nicht ein und bezahlen schlussendlich gar nichts oder zumindest nicht den besagten Betrag. Mehr Informationen zu den vom SRF veröffentlichten Artikeln zur UNO-Geberkonferenz findest du hier.

Hilfe für die Rohingya

#M88HelpsRohingyas

Durch das Sammeln von Spenden leistet Azadi einen Beitrag zum Ausbau der humanitären Hilfe in den Flüchtlingslagern in Cox’s Bazar/Bangladesch. Diese Einnahmen gehen vollends an die malaysische Nichtregierungsorganisation Migrant88, welche sich für die Interessen und Rechte von Flüchtlingen und Migranten/-innen insbesondere in Bangladesch und Malaysia einsetzt. Als Symbol von Glück und Wohlstand einerseits und der Unendlichkeit des Migrationsphänomens anderseits, deutet die Zahl 8 im Namen von Migrant88 auf die Mission der Organisation hin, Fluchtwege für Betroffene sicher zu gestalten.

Angesichts der prekären Lage der Rohingya Flüchtlinge in Bangladesch versucht Migrant88 durch eine Spendenaktion MYR* 200 000 (ca. CHF 50 000) zu beschaffen. Mit den eingenommenen Geldern sollen die Rohingya mit Winterkleidern, Decken, Latrinen, Zelten und Kochutensilien versorgt werden. Darüber hinaus plant Migrant88 sich am Bau von Wasserleitungen zu beteiligen, um eine längerfristige Wasserversorgung in den Camps zu gewährleisten. Migrant88 wird die Hilfsgüter im Vornherein beschaffen und anschliessend nach Bangladesch verschiffen und die Materialien für den Infrastrukturbau direkt bei in Bangladesch ansässigen Firmen in Bestellung geben. Migrant88 wählt diese Strategie bewusst, um allfällige Korruptionsversuche zu umgehen. *Malaysische Ringgit

Provisorisches Budget von Migrant88 in CHF

Hilfsgut Anzahl Stückpreis (CHF) Gesamtkosten (CHF)
Winterkleider & Decken 2000 6 12 000
Latrinen 50 167 8 350
Wasserleitungen 30 302 9 060
Plastikplanen 10 000 1.20 12 000
Kochutensilien 200 12 2 400
Transport & Arbeitskräfte 4 034 4 034
Total: 47 844

Wechselkurs vom 04. November 2017

Eine in Malaysia stationierte Koordinationsperson von Azadi, welche sich mit ihrer Arbeit als Enthüllungsjournalistin und Aktivistin seit über elf Jahren für das Schicksal der Rohingya einsetzt, arbeitet persönlich mit Migrant88 für diese Spendensammlung zusammen. Sobald genügend Spenden gesammelt worden sind, wird unsere Koordinationsperson das Team von Migrant88 nach Bangladesch begleiten und sie bei der Verteilung der Hilfsgüter und dem Aufbau der Infrastrukturen unterstützen.

Das Proposal von Migrant88 zur Rohingya Spendenaktion findest du hier (in Englisch): Fundraising Rohingya Crisis in Bangladesh

Falls du einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Rohingya in Bangladesch leisten möchtest, kannst du dies gerne über eine Geldspende mit dem Vermerk «Spendenaktion Migrant88» an die folgende Bankverbindung tun:

IBAN:
CH63 8055 3000 0087 8808 6

Bank:
Raiffeisenbank Region Visp
Genossenschaft
Bahnhofstrasse 10
3930 Visp

SWIFT-BIC:
RAIFCH22553

Zugunsten von:
AZADI Rohingya Support Association
3932 Visperterminen
Schweiz

Mitgliedschaft bei Azadi – Spenden für Rohingya

Natürlich freuen wir uns besonders über neue Azadi-Vereinsmitglieder. Die Mitgliedschaft (Einzelmitgliedschaft oder Familienmitgliedschaft) kannst du hier beantragen:

Mitgliedschaft beantragen

Wir danken dir für die gewährte Unterstützung.

Aktuelles zur Spendenaktion

Die Spendenaktion ist nun vorbei und mit eurer Hilfe konnte erfolgreich gesammelt werden. Azadi bedankt sich von ganzem Herzen bei allen Spendern, welche mit ihrer Grosszügigkeit dazu beitragen, die Lebensbedingungen der Rohingya in Bangladesch zu verbessern. Dank eurer Unterstützung sind rund CHF 4’660 (CHF 2’312.80 + € 1’987.40) zusammengekommen.

Der von Migrant88 insgesamt gesammelte Spendenbetrag (genaue Geldsumme wird demnächst bekanntgegeben) liegt merklich unter dem erhofften Ziel von Migrant88. Entsprechend musste Migrant88 ihren ursprünglichen Plan zur Hilfeleistung neu konzipieren, was zu einer zeitlichen Verschiebung des Programms führte. Aktuell plant Migrant88 die humanitäre Hilfeleistung zwischen dem 26. Dezember 2017 und 06. Januar 2018 vor Ort in Bangladesch durchzuführen. Eine malaysische Koordinationsperson von Azadi wird das Team von Migrant88 begleiten und die Aktion dokumentieren.

Der eher spärliche Spendeneingang führt Migrant88 hauptsächlich darauf zurück, dass sie bis anhin nicht im humanitären Bereich tätig waren und ihre Tätigkeitsschwerpunkte in den Bereichen Forschung und Ermittlung liegen. Zudem ist Migrant88 eine relativ junge Organisation.

Um die eingegangen Spenden effizient einzusetzen, hat Migrant88 kürzlich eine Analyse der Situation in Cox Bazar/Bangladesch durchgeführt.

Dabei kam die Organisation zum Schluss, dass diejenigen Rohingya, welche neu in den Lagern in Bangladesch angekommen sind (und noch immer ankommen), aktuell am meisten auf Hilfeleistung angewiesen sind. Da die Neuankömmlinge ihre temporären Zuhause ganz im Süden der Flüchtlingslager aufbauen – also dort wo es noch Platz hat – sind die Lastwagen, welche Hilfsgüter in den Camps verteilen, oftmals schon fast leer, wenn sie die Neuangekommenen erreichen. Somit hat Migrant88, in Absprache mit Azadi, entschieden sich auf die südliche Region der Flüchtlingslager zu konzentrieren und im Speziellen Frauen und Kindern Hilfe zu leisten – die am meisten verwundbaren Rohingya. Mit dem von Azadi gesammelten Betrag werden folglich Hygienebeutel für die Frauen sowie Milchpulver für die Babies und Nahrungsmittel für die Kleinkinder besorgt.

Darüber hinaus plant Migrant88, sich am Bau einer Mittelschule im Flüchtlingslager zu beteiligen, wo die Kinder neben allgemeinen Fächern auch über ihre eigene Kultur, Sprache und Geschichte unterrichtet werden sollen.

Ein Update zur Durchführung der Hilfeleistung findet ihr hier.

 

Spenden an:

AZADI Rohingya Support Association
3932 Visperterminen
Schweiz

CH63 8055 3000 0087 8808 6
Raiffeisenbank Region Visp Genossenschaft Bahnhofstrasse 10
3930 Visp

SWIFT-BIC: RAIFCH22553

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